Fokus Biologische Vielfalt

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Aktionstipps

Aktionsordner „Kinder entdecken die Natur“

Ob in Stadt oder Wald, auf der Wiese oder im Wasser, der NAJU-Aktionsordner bietet für jeden Lebensraum und jede Jahreszeit 200 spannende Aktionsideen.

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oder Aktionstipps online finden:

Bau eines Schüttelsiebes

Erstellt: 01.09.2014 Kategorie: Frühling Sommer Herbst Forschen Wald Wiese Winter Gestalten Rubrik: NAJU-Aktionstipp

Die Kinder schulen ihre Fingerfertigkeiten und Koordination und arbeiten mit Recyclingmaterial.

Materialien:
Eine Dose (Metall oder Plastik) je Kind, Fliegengitter, Klebeband, Gummiring, Dosenöffner, Schere, Schleifpapier.

Beschreibung:
Die Kinder schneiden mit dem Dosenöffner Deckel und Boden der Dose heraus. Die Kanten glätten sie mit Schleifpapier. Dann wird das zurechtgeschnittene Fliegengitter über dem Dosenboden gespannt und mit einem starken Gummi fixiert. Das Schüttelsieb kann auch aus einer großen, festen Papprolle gebaut werden.

Weitergehend:
Das Schüttelsieb kann nun zur Untersuchung von Kleinstlebewesen genutzt werden.

Passt zu:
Laubstreuuntersuchung.

Quelle: LBV-Ordner: LebenGestaltenLernen, Bezug über www.lbv-shop.de

BNE-Kompetenzen: Selbständig planen und handeln können.

Bau eines Windrades

Erstellt: 01.09.2014 Kategorie: Herbst Winter Gestalten Stadt und Dorf Rubrik: NAJU-Aktionstipp

Zeichnerische Anleitung: Klick auf die Überschrift!

Die Kinder erlangen Kenntnisse über Windkraftanlagen und bauen ein Windrad.

Materialien:
Folie, Stoff oder Papier, zwei 40 cm lange Rundholzstäbe mit 4 mm Durchmesser, Holzkugeln mit ca. 40 mm Durchmesser, Metallhülsen mit 6 mm Durchmesser, Dachlatte, 70er Nägel, Klebstoff und Bindedraht, zwei Bohrer (4 und 6 mm), Säge, Schere, Hammer.

Beschreibung:
Durch das Zentrum der Holzkugel bohren die Kinder ? unterstützt von der Gruppenleitung ? ein Loch (Durchmesser: vier Millimeter). In dieses Loch wird nun ein 40 Zentimeter langer Rundholzstab eingeleimt, so dass beide Enden exakt gleich weit aus der Kugel ragen. Dann bohren die Kinder im 90°-Winkel ein zweites Loch, in das sie ebenfalls einen ebenso langen Rundstab einleimen. Mit einem Sechs-Millimeter-Bohrer bohren sie ein drittes Loch, und zwar senkrecht zu den vier aus der Kugel herausragenden Stäben. In dieses wird eine 45 Millimeter lange Metallhülse durch die Kugel gesteckt, so dass sie auf beiden Seiten etwa zwei bis drei Millimeter herausschaut. Aus Folie, Stoff oder Papier schneiden die Kinder vier dreieckige Fahnen aus, die an einer Kante umgeschlagen und mit Klebstoff an je einem Rundstab befestigt werden. Das abstehende Ende wird mit einem kurzen Bindedraht am äußeren Ende des benachbarten Rundstabs fixiert. Ist das Windrad fertig, nageln die Kinder es mit einem 70er Nagel auf die Dachlatte. Wird die Dachlatte auf einer Seite angespitzt, kann sie im Freien mühelos in die Erde gesteckt werden. Dreht sich nun das Windrad, können die Kinder sehen, wie viel Kraft notwendig ist, um das Windrad in Bewegung zu setzen.

Weitergehend:
Besichtigung einer Windkraftanlage und Auseinandersetzung mit den Vor- und Nachteilen von Windenergie.

Passt zu:
In den Wind legen, Drachenbau und Drachensteigen.

Quelle: Ziegler, B. (2006): Umweltpädagogisches Handbuch für Lehrkräfte und Eltern. Prisma Media Verlag.

BNE-Kompetenzen: Interdisziplinär Erkenntnisse gewinnen und handeln.

Baum ertasten

Erstellt: 01.09.2014 Kategorie: Frühling Sommer Herbst Wald Bewegen Winter Rubrik: NAJU-Aktionstipp

Die Kinder üben, sich und ihrer Wahrnehmung zu vertrauen.

Materialien:
Augenbinden.

Vorbereitung:
Gut begehbares Wald- oder Parkgebiet finden.

Beschreibung:
Die Kinder bilden Zweiergruppen. Ein Kind bekommt die Augen verbunden. Das andere Kind führt das ?blinde? Kind zu einem Baum. Diesen Baum er tastet das ?blinde? Kind und versucht, sich seine typischen Merkmale wie Rindenstruktur, Äste, Blätter und Verletzungsspuren einzuprägen. Dann wird es zum Ausgangspunkt zurückbegleitet. Dabei können auch kleine Umwege gelaufen werden. Wieder sehend versucht das Kind nun, ?seinen? Baum wiederzufinden. Danach wechseln die Kinder ihre Rollen. Die Gruppe kommt zum Abschluss zusammen, um von ihren Erlebnissen zu berichten. Anschließend können alle zusammen noch einen Rundgang zu den ertasteten Bäumen machen.

Variante:
Ein Kind wählt einen Baum in der näher en Umgebung aus, verrät nur der Gruppenleitung, um welchen es sich handelt, und beschreibt ihn den anderen dann so genau wie möglich. Finden die anderen Kinder den Baum anhand der Beschreibung?

Weitergehend:
Welche Bäume haben die Kinder ertastet? Welcher Waldtyp ist das? Welche ökologische Bedeutung haben Bäume?

Passt zu:
Rindenbild, Baumpatenschaft.

Quelle: www.aktionsideen.de

BNE-Kompetenzen: Empathie für andere Lebewesen zeigen können.

Baumhöhe messen

Erstellt: 01.09.2014 Kategorie: Frühling Sommer Herbst Forschen Wald Winter Stadt und Dorf Rubrik: NAJU-Aktionstipp

Zeichnerische Anleitung: Klick auf die Überschrift!

Die Kinder lernen eine einfache Methode zur Höhenmessung kennen und erweitern ihre Artenkenntnis.

Materialien:
Stock, Maßband.

Vorbereitung:
Ein Waldstück mit Bäumen suchen, bei denen der Stammfuß und die Kronenspitze zu sehen sind.

Beschreibung:
Die Kinder messen gegenseitig ihre Körpergröße. Dann findet jedes Kind sein eig enes Schrittmaß heraus. Nach zehn Schritten entlang des Maßbandes wird die Gesamtlänge durch zehn geteilt und auf diese Weise ein Mittel der Schrittlänge errechnet. Dann sucht jedes Kind einen Stock, der so lang ist wie sein ausgestreckter Arm. Damit peilt das Kind einen beliebigen Baum an und entfernt sich so weit vom Baum, bis der Baum aus dem Blickwinkel des Kindes die gleiche Größe hat wie der Stock. Durch Abschreiten der Entfernung zwischen Standpunkt und Baum lässt sich dessen Höhe bestimmen: Abstand zum Baum + Körpergröße bis Augen = Baumhöhe. Die Messung kann an mehreren Bäumen der gleichen Art oder an unterschiedlichen Baumarten vorgenommen werden.

Weitergehend:
Wie hängt die Baumhöhe mit dem Alt er oder der Baumart zusammen? Welche Auffälligkeiten gibt es? Welche Methoden wenden Forstarbeiter zur Höhenmessung an?

Passt zu:
Fingerabdruck vom Baum.

Quelle: Ziegler, B. (2006): Umweltpädagogisches Handbuch für Lehrkräfte und Eltern. Reutlingen.

BNE-Kompetenzen: Interdisziplinär Erkenntnisse gewinnen und gemeinsam mit Anderen planen und handeln.

Baumpatenschaft

Erstellt: 01.09.2014 Kategorie: Frühling Sommer Herbst Forschen Winter Gestalten Archivieren Rubrik: NAJU-Aktionstipp

Die Kinder lernen Merkmale und Lebensraumansprüche von Bäumen über einen langen Zeitraum kennen und schulen ihre Beobachtungsgabe.

Materialien:
Fotoapparat, Schreibmaterial, Kontakt zum/zur FörsterIn.

Beschreibung:
In der Nähe ihres Treffpunktes wählt sich die Gruppe einen Baum aus, den sie besonder s interessant findet. Die Kinder versuchen zusammen mit dem Förster/der Försterin, möglichst viel über diesen Baum her auszufinden. Wann wurde er gepflanzt? Wie sah es damals in seiner Umgebung aus? Wie ist sein Gesundheitszustand? Alle Informationen werden in einem Baumtagebuch festgehalten. Gibt es Lebensraumansprüche, die nicht erfüllt sind? Können wir etwas für den Baum tun? Die Gr uppe kann sich mit den Behörden (Untere Naturschutzbehörde, Naturwacht) auseinandersetzen, inwiefern der Baum unter Schutz gestellt werden kann. Die Kinder informieren anschließend die Öffentlichkeit über den Patenbaum sowie über die Bedeutung von Bäumen und deren Schutzwürdigkeit.

Variante:
Die Kinder regen auch andere Menschen dazu an, Baumpatenschaften zu übernehmen.

Weitergehend:
Welche Bäume in der Nähe stehen unter Schutz? Welche Bäume oder Baumarten sind bedroht? Welche Schutz- oder Baumpflanzmaßnahmen sind der Umgebung möglich?

Passt zu:
Tagebuch eines Obstbaumes.

Quelle: www.aktionsideen.de

BNE-Kompetenzen: Neue Perspektiven integrierend Wissen aneignen, gemeinsam mit Anderen planen und handeln können.