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Aktionstipps - Fokus Biologische Vielfalt Aktionstipps - Fokus Biologische Vielfalt

Fokus Biologische Vielfalt

von der Naturerfahrung zur politischen Bildung

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Aktionstipps

Aktionsordner „Kinder entdecken die Natur“

Ob in Stadt oder Wald, auf der Wiese oder im Wasser, der NAJU-Aktionsordner bietet für jeden Lebensraum und jede Jahreszeit 200 spannende Aktionsideen.

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oder Aktionstipps online finden:

Wo geht der Regen hin?

Erstellt: 01.09.2014 Kategorie: Frühling Sommer Herbst Forschen Wald Wiese Winter Wasser Stadt und Dorf Rubrik: NAJU-Aktionstipp

Die Kinder erkennen die Wasserspeicherkraft der Erde und die Bedeutung von Humus.

Materialien:
Sporttrinkflaschen, Schere, Permanentmarker, unterschiedliche Erden (Kies, Steine, Sand, Humus, Laub, Ton, Lehm), Gläser, Messbecher.

Beschreibung:
Die Kinder schneiden die Böden der Flaschen heraus und versehen sie immer auf gleicher Höhe mit einer Markierung. Nun wird jede Flasche (mit der Trinköffnung nach unten) bis zur Markierung gefüllt ? jede mit einem anderen Material. Danach werden die Flaschen mit der Öffnung nach unten in die Gläser gestellt und 250 Milliliter Wasser hineingegossen. Wie viel Wasser läuft bei den verschiedenen Materialien wieder heraus? Bei welchem Material ist am meisten, bei welchem am wenigsten herausgekommen? Welches Material lässt kein Wassser hindurch?

Variante:
Dieses Experiment kann auch prima in der Natur durchgeführt werden.

Weitergehend:
Welche Erdschichten gibt es? Und wie sind sie entstanden? Wie gelangt das Wasser wieder an die Oberfläche?

Passt zu:
Bodenprofile, Kläranlage.

Quelle: Laux, B., Prohaska, M. (2008): Erde, Matsch und Stein. Mit Experimenten und spielerischen Aktionen den Erdboden und seine Bewohner erforschen und entdecken. Ökotopia Verlag.

BNE-Kompetenzen: Interdisziplinär Erkenntnisse gewinnen und handeln; gemeinsam mit Anderen planen und handeln können.

Woher kommt die Schokolade?

Erstellt: 01.09.2014 Kategorie: Frühling Herbst Forschen Winter Aktivieren Stadt und Dorf Rubrik: NAJU-Aktionstipp

Die Kinder lernen Anbau- und Verarbeitungsformen von Kakao kennen und schulen ihren Geschmackssinn.

Materialien:
Schreib- und Bastelmaterial.

Beschreibung:
Die Gruppe teilt sich in Kleingruppen auf und erstellt zu Anbau und Transport von Kakao sowie seiner Verarbeitung zu Schokolade jeweils ein Wandbild. Die Kinder diskutieren gemeinsam, welche Vor- und Nachteile biologische und faire Anbau- und Verarbeitungsweisen haben und welche Auswirkung der persönliche Konsum hat. Bei einem Geschmackstest probieren die Kinder verschiedene Schokoladensorten und stellen auch hier Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen biologisch und konventionell hergestellten Süßwaren fest. Interessant sind auch die Geruchsunterschiede ? Mit einer Verkostung und ausführlichen Informationen führt die Gruppe einen Infostand in der Fußgängerzone oder bei einem Stadtfest durch.

Variante:
Die Gruppe organisiert einen Stadtrundgang, wo über die Hintergründe des Schokoladenkonsums aufgeklärt wird.

Weitergehend:
Besuch einer Schokoladenfabrik.

Passt zu:
Naturbistro.

Quelle: www.umweltbildung.at

BNE-Kompetenzen: Neue Perspektiven integrierend Wissen aufbauen; Andere motivieren, aktiv zu werden.

Wolle spinnen und färben

Erstellt: 01.09.2014 Kategorie: Frühling Sommer Herbst Winter Gestalten Stadt und Dorf Rubrik: NAJU-Aktionstipp

Zeichnerische Anleitung: Klick auf die Überschrift!

Die Kinder probieren alte Handwerkstechniken aus und stellen Wolle her.

Materialien:
Für das Spinnen: Alte Kleidung, ungewaschene Schafswolle, Schrauben mit Haken, Rundholzstück (ca. 30 cm lang mit 1 cm Durchmesser), Kordel, Kartoffeln.
Für das Färben: Beize für 500 g Wolle aus 100 g Alaun und 25 g Weinstein, Kochmöglichkeit, Holzstäbe, große alte Töpfe, Handschuhe, Salz, färbendes Pflanzenmaterial.

Vorbereitung:
Kontakt zu einem Schäfer oder einer Schäferin aufnehmen.

Beschreibung:
Wolle spinnen:
Die Kinder bauen gemeinsam Spindeln zum Wolle spinnen. Dafür wird der Holzstab in die Kartoffel gesteckt. Die Hakenschrauben werden in das andere Ende des Holzstabes geschraubt. An das untere Ende der Spindel befestigen die Kinder die Kordel und wickeln sie lose um den Holzstab. Die Kinder zupfen die ungewaschene Schafswolle auseinander und dünnen sie aus. Dabei lösen sie Schmutz und Fremdkörper heraus.
Achtung: Dieser Arbeitsschritt sorgt für ziemlich fettige Hände! Dann drehen die Kinder das Wollstück an einem Ende zu einem Faden und verknoten diesen mit dem Ende der Kordel. Nun drehen sie die Spindel und verspinnen so die Wolle. Zwischendurch zupfen die Kinder wieder die unversponnene Wolle auseinander. Wenn ein genügend langes Stück gesponnen ist, wickeln die Kinder dieses um den Holzstab und spinnen weiter.
Wolle färben:
Die Kinder lösen die Zutaten der Beize in einem Topf mit kaltem Wasser auf, erwärmen den Topf und legen die Wolle hinein. Danach kochen sie das Ganze kurz auf und lassen es dann eine Stunde ziehen. Die Gruppenleitung achtet dabei auf die Einhaltung der notwendigen Sicherheitsregeln. Die warme Wolle wird anschließend mit einer Schöpfkelle herausgenommen und ausgedrückt.

Rezepte:
- Hellgelb: ein Kilo Birkenblätter
- Blaugrau: 500 Gramm Brombeeren
- Gelbgrün: 500 Gramm junge Farnwedel
- Dunkelbraun: 500 Gramm grüne Walnussschalen
- Violett: 500 Gramm Holunderbeeren

Für das Farbbad geben die Kinder die Pflanzen in kaltes Wasser und lassen sie dann kochen, dabei muss ständig gerührt werden. Anschließend legen die Kinder die Wolle hinein und lassen diese ohne Rühren im Farbbad sieden, bis der gewünschte Farbton erreicht ist. Die Kinder wenden die Wolle mit einem Holzstab und nehmen sie dann mit Handschuhen (Vorischt, heißes Wasser!) heraus. Unter klarem Wasser spülen sie die farbige Wolle, bis sie nicht mehr ausfärbt.

Weitergehend:
Besuch eines Schäfers oder einer Schäferin, Gespräch über Spinn- und Farbtechniken. Wie wird es heute gemacht, welche Verfahren sind umweltfreundlicher? Besuch des örtlichen Heimat- oder Agrarmuseums.

Passt zu:
Naturfarben.

Quelle: www.aktionsideen.de

BNE-Kompetenzen: Gemeinsam mit Anderen planen und handeln.

Zweigpuzzle

Erstellt: 01.09.2014 Kategorie: Forschen Wald Winter Rubrik: NAJU-Aktionstipp

Die Kinder üben sich in der Wahrnehmung unauffälliger Merkmale von Bäumen, zum Beispiel Astformen und die Anordnung der Knospen.

Materialien:
Bestimmungsbuch, weißes Tuch, Gartenschere.

Vorbereitung:
Waldstück mit möglichst vielen Baumarten auswählen.

Beschreibung:
Die Kinder schneiden Zweige mit deutlichen Unterscheidungsmerkmalen ab. Danach schneiden sie die Zweige in Stücke und breiten sie gut gemischt auf einem weißen Tuch aus. Die Kinder sor tieren nun die einzelnen Zweigteile und setzen die passenden Stücke wieder zu kompletten Zweigen zusammen. Im Anschluss können sie die jeweiligen Bäume noch einmal genauer betrachten und nach weiteren Unterscheidungsmerkmalen forschen.

Variante:
Die Kinder stellen die Zweige ins Wasser und beobachten, was passiert. Welche Baumart treibt am schnellsten aus?

Weitergehend:
Wie ist der Gesundheitszustand der Bäume? Welche Umwelteinflüsse herrschen vor? Was kann für einen aktiven Waldschutz getan werden?

Passt zu:
Baum-Gedächtnisspiel, Baumpatenschaft.

Quelle: www.aktionsideen.de

BNE-Kompetenzen: Interdisziplinär Erkenntnisse gewinnen.


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