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Aktionstipps - Fokus Biologische Vielfalt Aktionstipps - Fokus Biologische Vielfalt

Fokus Biologische Vielfalt

von der Naturerfahrung zur politischen Bildung

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Aktionstipps

Aktionsordner „Kinder entdecken die Natur“

Ob in Stadt oder Wald, auf der Wiese oder im Wasser, der NAJU-Aktionsordner bietet für jeden Lebensraum und jede Jahreszeit 200 spannende Aktionsideen.

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oder Aktionstipps online finden:

Wo wohnen die Waldwichtel?

Erstellt: 01.09.2014 Kategorie: Frühling Sommer Herbst Wald Wiese Gestalten Rubrik: NAJU-Aktionstipp

Die Kinder lernen verschiedene Naturmaterialien kennen und nutzen sie zum kreativen Gestalten.

Beschreibung:
Die Gruppenleitung erzählt zunächst eine kurze Geschichte: ?Im Wald leben Waldwichtel. Diese bitten die Kinder um Hilfe beim Wiederaufbau ihrer Stadt, nachdem diese durch ein Gewitter zerstört wurde.? Die Kinder suchen im Umfeld einen geeigneten Bauort aus. Dabei sollte es ein gemeinsames Abwägen für oder gegen die möglichen Orte (Lieber unter dem Baum oder auf der Lichtung? Warum? Was sind die Vor- und Nachteile?) und eine gemeinsame Entscheidung geben. Danach bauen die Kinder aus Naturmaterialien wie Rinde, Kienäpfeln und Ästen eine neue Waldwichtelstadt. Hierzu benutzen die Kinder möglichst nur totes Material und keine geschützten Pflanzenarten. Hinterher findet eine gemeinsame Begehung der Stadt statt.

Weitergehend:
Wie leben die Menschen? Thematisierung von Wohn- und Lebensbedürfnissen und von Baumaterial. Können wir uns auch ein Haus aus Naturmaterial bauen?

Passt zu:
Waldgeist, Laubsofa.

Quelle: Ziegler, B. (2006): Umweltpädagogisches Handbuch für Lehrkräfte und Eltern. Prisma Media Verlag.

BNE-Kompetenzen: An Entscheidungsprozessen partizipieren können; die eigenen Leitbilder und die Anderer reflektieren können; selbständig planen und handeln können.

Woher kommt die Schokolade?

Erstellt: 01.09.2014 Kategorie: Frühling Herbst Forschen Winter Aktivieren Stadt und Dorf Rubrik: NAJU-Aktionstipp

Die Kinder lernen Anbau- und Verarbeitungsformen von Kakao kennen und schulen ihren Geschmackssinn.

Materialien:
Schreib- und Bastelmaterial.

Beschreibung:
Die Gruppe teilt sich in Kleingruppen auf und erstellt zu Anbau und Transport von Kakao sowie seiner Verarbeitung zu Schokolade jeweils ein Wandbild. Die Kinder diskutieren gemeinsam, welche Vor- und Nachteile biologische und faire Anbau- und Verarbeitungsweisen haben und welche Auswirkung der persönliche Konsum hat. Bei einem Geschmackstest probieren die Kinder verschiedene Schokoladensorten und stellen auch hier Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen biologisch und konventionell hergestellten Süßwaren fest. Interessant sind auch die Geruchsunterschiede ? Mit einer Verkostung und ausführlichen Informationen führt die Gruppe einen Infostand in der Fußgängerzone oder bei einem Stadtfest durch.

Variante:
Die Gruppe organisiert einen Stadtrundgang, wo über die Hintergründe des Schokoladenkonsums aufgeklärt wird.

Weitergehend:
Besuch einer Schokoladenfabrik.

Passt zu:
Naturbistro.

Quelle: www.umweltbildung.at

BNE-Kompetenzen: Neue Perspektiven integrierend Wissen aufbauen; Andere motivieren, aktiv zu werden.

Wolle spinnen und färben

Erstellt: 01.09.2014 Kategorie: Frühling Sommer Herbst Winter Gestalten Stadt und Dorf Rubrik: NAJU-Aktionstipp

Zeichnerische Anleitung: Klick auf die Überschrift!

Die Kinder probieren alte Handwerkstechniken aus und stellen Wolle her.

Materialien:
Für das Spinnen: Alte Kleidung, ungewaschene Schafswolle, Schrauben mit Haken, Rundholzstück (ca. 30 cm lang mit 1 cm Durchmesser), Kordel, Kartoffeln.
Für das Färben: Beize für 500 g Wolle aus 100 g Alaun und 25 g Weinstein, Kochmöglichkeit, Holzstäbe, große alte Töpfe, Handschuhe, Salz, färbendes Pflanzenmaterial.

Vorbereitung:
Kontakt zu einem Schäfer oder einer Schäferin aufnehmen.

Beschreibung:
Wolle spinnen:
Die Kinder bauen gemeinsam Spindeln zum Wolle spinnen. Dafür wird der Holzstab in die Kartoffel gesteckt. Die Hakenschrauben werden in das andere Ende des Holzstabes geschraubt. An das untere Ende der Spindel befestigen die Kinder die Kordel und wickeln sie lose um den Holzstab. Die Kinder zupfen die ungewaschene Schafswolle auseinander und dünnen sie aus. Dabei lösen sie Schmutz und Fremdkörper heraus.
Achtung: Dieser Arbeitsschritt sorgt für ziemlich fettige Hände! Dann drehen die Kinder das Wollstück an einem Ende zu einem Faden und verknoten diesen mit dem Ende der Kordel. Nun drehen sie die Spindel und verspinnen so die Wolle. Zwischendurch zupfen die Kinder wieder die unversponnene Wolle auseinander. Wenn ein genügend langes Stück gesponnen ist, wickeln die Kinder dieses um den Holzstab und spinnen weiter.
Wolle färben:
Die Kinder lösen die Zutaten der Beize in einem Topf mit kaltem Wasser auf, erwärmen den Topf und legen die Wolle hinein. Danach kochen sie das Ganze kurz auf und lassen es dann eine Stunde ziehen. Die Gruppenleitung achtet dabei auf die Einhaltung der notwendigen Sicherheitsregeln. Die warme Wolle wird anschließend mit einer Schöpfkelle herausgenommen und ausgedrückt.

Rezepte:
- Hellgelb: ein Kilo Birkenblätter
- Blaugrau: 500 Gramm Brombeeren
- Gelbgrün: 500 Gramm junge Farnwedel
- Dunkelbraun: 500 Gramm grüne Walnussschalen
- Violett: 500 Gramm Holunderbeeren

Für das Farbbad geben die Kinder die Pflanzen in kaltes Wasser und lassen sie dann kochen, dabei muss ständig gerührt werden. Anschließend legen die Kinder die Wolle hinein und lassen diese ohne Rühren im Farbbad sieden, bis der gewünschte Farbton erreicht ist. Die Kinder wenden die Wolle mit einem Holzstab und nehmen sie dann mit Handschuhen (Vorischt, heißes Wasser!) heraus. Unter klarem Wasser spülen sie die farbige Wolle, bis sie nicht mehr ausfärbt.

Weitergehend:
Besuch eines Schäfers oder einer Schäferin, Gespräch über Spinn- und Farbtechniken. Wie wird es heute gemacht, welche Verfahren sind umweltfreundlicher? Besuch des örtlichen Heimat- oder Agrarmuseums.

Passt zu:
Naturfarben.

Quelle: www.aktionsideen.de

BNE-Kompetenzen: Gemeinsam mit Anderen planen und handeln.


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