Fokus Biologische Vielfalt

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Aktionstipps

Aktionsordner „Kinder entdecken die Natur“

Ob in Stadt oder Wald, auf der Wiese oder im Wasser, der NAJU-Aktionsordner bietet für jeden Lebensraum und jede Jahreszeit 200 spannende Aktionsideen.

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oder Aktionstipps online finden:

Abfallarmes Straßenfest

Erstellt: 01.09.2014 Kategorie: Frühling Sommer Herbst Bewegen Aktivieren Stadt und Dorf Rubrik: NAJU-Aktionstipp

Die Kinder geben ihr Wissen über Abfallvermeidung weiter und organisieren ein Fest.

Materialien:
Tische, Bänke, Essen, Trinken, Infobereich, Fotoapparat.

Vorbereitung:
Termin, Ort und Zielgruppe des Festes klären.

Beschreibung:
Die Gruppe setzt sich ausführlich mit dem Thema Abfall und Müllvermeidung auseinander und organisiert ein abfallarmes Straßenfest, um ihre Erkenntnisse zu präsentieren und um Andere zu umweltfreundlichem Handeln anzuregen. Die Kinder richten dazu einen Infobereich ein, konzipieren eine Ausstellung mit Müllcollagen und -skulpturen und stellen selbst entwickelte Spiele vor. Bei der Auswahl der Speisen für das F estessen achten die Kinder auf verpackungsarme Lebensmittel und sensibilisieren die BesucherInnen dafür. Eine Schmeckbar und ein kleines Bühnenprogramm runden das Fest ab.

Variante:
Ein Schulfest oder einen Info-Stadtrundgang zum Thema Abfall veranstalten.

Weitergehend:
Was kann in öffentlichen Einrichtungen (z. B. Schule oder Rathaus) getan werden, um möglichst wenig Abfall zu produzieren? Die Gruppe organisiert eine Diskussionsrunde mit den entsprechenden EntscheidungsträgerInnen.

Passt zu:
Müllcollage, Müllskulpturen, Abfallvermeidungsspiel.

Quelle: www.umweltbildung.at

BNE-Kompetenzen: Andere motivieren, aktiv zu werden.

Abfalltagebuch

Erstellt: 01.09.2014 Kategorie: Frühling Sommer Herbst Forschen Winter Aktivieren Stadt und Dorf Rubrik: NAJU-Aktionstipp

Die Kinder untersuchen das tägliche Abfallaufkommen und erkennen umweltfreundliche Handlungsmöglichkeiten.

Materialien:
Schreibmaterial, Aufnahmebogen.

Beschreibung:
Die Gruppe setzt sich mit dem Thema Abfall auseinander. Sie entwirft einen Aufnahmebogen für das Abfalltagebuch. Über einen festgelegten Zeitraum, zum Beispiel zwei Wochen, wird täglich eingetragen, welcher Müll zu Hause, in der Schule oder im Kinder- und Jugendtreff anfällt. Die Ergebnisse tragen die Kinder in einer Gruppenstunde zusammen. Nun überlegen sich die Kinder, welche Möglichkeiten es gibt, Müll zu vermeiden, wie sich diese zu Hause und in der Einrichtung tatsächlich umsetzen lassen.

Weitergehend:
Die Gruppe führt Aufklärungsgespräche mit den Eltern oder der Schulleitung.

Passt zu:
Müllcollagen.

Quelle: www.umweltbildung.at

BNE-Kompetenzen: Neue Perspektiven integrierend Wissen aufbauen; Andere motivieren, aktiv zu werden.

Aktiver Krötenschutz

Erstellt: 01.09.2014 Kategorie: Frühling Wiese Wasser Aktivieren Rubrik: NAJU-Aktionstipp

Die Kinder erkennen die Probleme von Amphibien zur Laichzeit und helfen den Tieren.

Materialien:
Eimer, auffällige Kleidung (Gefahr durch Straßenverkehr).

Vorbereitung:
Wo und von wem werden Krötenzäune in der Region betreut? Erkundigungen und Absprachen.

Beschreibung:
Die Gruppe schließt sich der Betreuung eines Krötenzaunes an. Der Krötenzaun muss täglich zweimal kontrolliert werden (morgens und abends). Die Kinder tragen die in Eimern gesammelten Amphibien auf die andere Straßenseite. Dabei werden die Tiere bestimmt und gezählt. Anschließend erfolgt die gemeinsame Auswertung.

Variante:
Die Gruppe initiiert einen neuen Krötenschutzzaun in einem Amphibienwandergebiet.

Weitergehend:
Die Gruppe kann sich für den Bau einer Krötenunterführung einsetzen und mit dem Thema an die Öf fentlichkeit gehen.

Passt zu:
Froschwanderung.

Quelle: www.aktionsideen.de

BNE-Kompetenzen: Empathie und Solidarität für Benachteiligte zeigen können; sich motivieren können, aktiv zu werden.

Altpapier sammeln

Erstellt: 01.09.2014 Kategorie: Frühling Sommer Herbst Winter Aktivieren Stadt und Dorf Rubrik: NAJU-Aktionstipp

Die Kinder lernen den Papierkreislaufes und Recyclingmaßnahmen für Altpapier kennen.

Materialien:
Sammel- und Transportbehälter, Schnur.

Vorbereitung:
Einen geeigneten Ort für den Kompost finden.

Beschreibung:
An einem halbschattigen, windgeschützten Ort mit Naturboden bauen die Kinder mit Hilf e der Gruppenleitung einen Dreikammerkompost. Die Vorderseite des Komposts sollte offen bleiben, damit der Kompost leichter umgeschichtet werden kann. Im ersten Abteil sammeln die Kinder die anf allenden pflanzlichen Abfälle aus der Küche, zum Beispiel Kaffeesatz, unbehandelte Obst- und Gemüsereste und Eierschalen. Im zweiten und dritten Abteil schichten die Kinder, wenn der erste Sammelbehälter voll ist, die gesammelten Abfälle, gemischt mit zerkleinertem Hecken- oder Rasenschnitt, auf. Die unterste Schicht sollte aus grobem Material wie Stroh oder Strauchschnitt bestehen. Dann darf der so aufgeschichtete Kompost ruhen, bis der Verrottungsprozess abgeschlossen ist. Der Kompost sollte immer ausreichend feucht, aber nicht nass sein. Die Kinder nutzen den fertigen Kompost anschließend als Dünger für die Beete im Schulgarten oder als Anzuchterde für verschiedene Gartenprojekte. Der Kompost wird von der NAJU-Kindergruppe langfristig gepflegt.

Variante:
Die Kinder legen den Kompost auf dem Schulhof an, weshalb in den Klassenzimmern nun auch ein zweiter Mülleimer für Kompostabfälle aufgestellt wird. Dessen Inhalt wird von der Kindergruppe, vielleicht in Zusammenarbeit mit dem/ der HausmeisterIn, kompostiert.

Weitergehend:
Während des Verrottungsprozesses öffnen die Kinder mit einer Mis tgabel hin und wieder den Kompost und beschäftigen sich mit den kleinen Komposthelfern: Wer lebt im Kompost? Welchen Anteil haben Regenwurm und Co. an dem Umwandlungsprozess?

Passt zu:
Fassadenbegrünung.

Quelle: www.mein-gartentagebuch.net

BNE-Kompetenzen: Interdisziplinär Erkenntnisse gewinnen; gemeinsam mit Anderen planen und handeln.

Asphalt weg für Schölli und Co

Erstellt: 01.09.2014 Kategorie: Frühling Sommer Herbst Winter Gestalten Aktivieren Stadt und Dorf Rubrik: NAJU-Aktionstipp

Die Kinder leisten einen aktiven Beitrag zum städtischen Umweltschutz

Materialien:
Spitzhacken, Schaufeln, Schubkarren, gute Erde, Container für den Asphalt, Pflanzen.

Vorbereitung:
Für die Entsiegelungsaktion braucht die Gruppe eine geeignete Fläche, zum Beispiel den Schulhof oder Jugendtreff-Hinterhof. Die Kinder sprechen, unterstützt von der Gruppenleitung, die Umgestaltung mit den FlächenbesitzerInnen ab. Gemeinsam entwickeln sie einen Gestaltungsplan. Die Gruppe besorgt die entsprechenden Pflanzen und kann dabei in Gärtnereien nachfragen, ob sie das Pflanzgut güns tiger oder gespendet bekommt.

Beschreibung:
Die Gruppe lädt Eltern, FreundInnen und NaturschützerInnen zu einem Aktionstag ein. Gemeinsam hacken alle den Betonboden kaputt, sammeln die Stücken ein und füllen die Fläche mit guter Erde auf. Dann werden verschiedene Blütenund Staudenpflanzen gepflanzt, vielleicht sogar der eine oder andere Obstbaum. Die Gruppe versucht, die Lokalpresse zu gewinnen, damit diese über das Projekt berichtet. Die Kinder können jeden Schritt zu dokumentarischen Zwecken fotografieren. Abschließend stellen sie eine informative Schautafel an dem neu gewonnenen Biotop auf, und alle ?EntsieglerInnen? feiern den Einzug der neuen BewohnerInnen. Nun müssen PatInnen gefunden werden, die sich um die Pflege der Pflanzen kümmern ?

Variante:
Wenn die Entsiegelung nicht möglich ist, können Betonflächen mit Hochbeeten und Kübelpflanzen begrünt werden. So entstehen kleine Biotope für Gartenvögel und Insekten.

Passt zu:
Fassadenbegrünung.

Quellen: www.aktionsideen.de

BNE-Kompetenzen: Sich und Andere motivieren, aktiv zu sein.